Schallschutzfenster nehmen in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle ein. Ein erhöhter Lärmpegel tritt hauptsächlich durch die Fenster ins Hausinnere und stört nicht nur die Konzentration sondern kann neben Schlafstörungen auch gesundheitliche Probleme hervorrufen.
Dem können Sie mit speziellen Schallschutzverglasungen entgegenwirken. Nach DIN 4109 werden Schallschutzfenster in 6 Schallschutzklassen untergliedert. Dabei gibt der angegebene dB-Wert die entsprechende Schallverringerung an. Das menschliche Gehör nimmt eine Verringerung von ca. 10 dB als Halbierung der Lautstärke wahr.
Neue und moderne Fenster erreichen in der Regel bereits die zweite Schallschutzklasse mit 30-34 dB und sind damit ausreichend für leicht befahrene Straßen.
Das Schalldämmmaß von 35-39 dB (Schallschutzklasse 3) gilt für stark befahrene Straßen.
Bei stark befahrenen Straßen oder Hauptstraßen und einer Entfernung von 100-300 m zum Haus wird in der Regel ein dB-Wert von 40-44 (Schallschutzklasse 4) angesetzt.
Bei der Schallschutzklasse 5 (45-49 dB) verringert sich die Entfernung von Haus zur Straße auf 35 – 100 m.
Fenster mit einem dB >50 werden in die Schallschutzklasse 6 eingeordnet. Häuser, die nah an Bahnstrecken, Flughäfen oder in Flugschneisen gebaut wurden, sollten mit Fenstern bzw. Verglasungen der höchsten Schallschutzklasse ausgestattet werden um die Lärmbelastung auf ein Minimum zu reduzieren.
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